Polizeigewalt

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Nach-G8-Artikel: Don't believe the hype, Polizeigewalt, Erweiterte Amtshilfe



Zum sammeln von Informationen zu Repression und Polizeigewalt während der Gipfelproteste.

Angriffe auf HelferInnen des Legal Teams

  • jw, 11.06.:"[Dietmar Sasse] bot einem verängstigten, von sechs Polizisten umringten Demonstranten Hilfe an. Ein Polizist hielt diesem daraufhin den Mund zu, damit er nicht seinen Namen rufen konnte – und um so eine Mandatierung zu verhindern. Ein anderer Beamter stieß und prügelte unseren Kollegen etwa 75 Meter weit, quer über ein Feld."
  • "Der Berliner Anwalt Dietmar Sasse äußert im Artikel des Magazins "Stern": "Ich hatte während der Blockade in Hinterbollhagen am 7. Juni versucht, mit einem Mandanten zu sprechen, dem Polizisten den Mund zuhielten. Obwohl ich meine entsprechende anwaltliche Legitimation vorzeigte, wurde mir das Gespräch verwehrt. Ich wurde geschlagen und 75 Meter über die Straße geschubst. Ich bekam einen Platzverweis und mir wurde Haft angedroht.“ Sasse, der als erfahrener Versammlungsrechtler gilt, äußerte laut "Stern": "So etwas, wie beim G8-Gipfel habe ich noch nicht erlebt." Anwälte wären Organe der Rechtspflege und als solche sind sie zu achten "Wenn das nicht passiert und wenn es dafür auch noch die Rückendeckung von Oben gibt, dann ist das demokratische Eis, auf dem wir uns bewegen sehr dünn."" (http://de.indymedia.org/2007/06/184308.shtml)
  • Indy-Artikel: Polizei attackiert erneut gekennzeichnete Rechtsanwälte des Legal Teams
  • jw, 12.06.: »Verpiß dich, du Arschloch«

Angriffe auf JournalistInnen

  • "Ein Schreckensszenario, dass von vielen Zeugen inzwischen bestätigt wird. So berichtete der polnische Journalist Kamil M. - der im Auftrag von "Le Monde Diplomatique" vom Gipfel berichten sollte - von seiner Festnahme, die sich jenseits jeglicher legaler Instrumente bewegt. So sei er trotz Legitimation als Journalist am Nachmittag des 7. Juni auf der Landstraße zwischen Börgerende und Nienhagen festgenommen worden. Seine Hände wurden mit Kabelbindern auf dem Rücken gefesselt und man habe ihn so lange stehen zu lassen, bis er ohnmächtig zusammenbrach." (http://de.indymedia.org/2007/06/184308.shtml)

Schlechte Haftbedingungen, Käfighaltung

Agents Provocateurs provozieren Gewalt

Auftaktdemo

Blockaden

Brutale Räumung von Blockaden

Verletzte durch Wasserwerfereinsatz

Angriff auf die Auftaktdemo

Sanis werden nicht durchgelassen

Misshandlung eines Demonstranten

Einem Demonstranten wird ein weißes T-Shirt über den Kopf gezogen, mit dem er gewürgt wird. Sein Kopf wird mehrfach auf den Boden geschlagen.

Sexuelle Übergriffe

Willkürliche Ingewahrsamnahmen und Gewalt

  • "Demnach seien Demonstranten aus nichtigsten Gründen festgesetzt und verhaftet worden. Oftmals reichten eine dunkle Sonnenbrille oder ein schwarzes Sweatshirt, um die entsprechende Person "dingfest" zu machen. Martin Dolzer, Sprecher des RAV, klagt an: „ Da werden Leute willkürlich und nachweisbar ohne jeden erkennbaren Grund verhaftet. Sie werden grün und blau geschlagen, mit dem Tod bedroht und unter Gewaltandrohung gezwungen, sich nackt auszuziehen. Sie werden sexuell gedemütigt und ihres Eigentums beraubt. Sie werden unter menschenunwürdigen Bedingungen in Käfige gesperrt. Es wird ihnen der Zugang zu Anwälten verwehrt und oft genug sind Anwälte selbst Opfer der polizeilichen Repression geworden.“" (http://de.indymedia.org/2007/06/184308.shtml)
  • RAV: "Zudem waren mehrere der Angeklagten bei ihrer Festnahme am 2. Juni durch Polizeibeamte so schwer misshandelt worden, dass sie mit sichtbaren Hämatomen im Gesicht und am ganzen Körper im Gericht vorgeführt wurden." (Anwälte kündigen Berufung gegen Haftstrafen in Schnellverfahren an)
  • g8-tv.org: Einsatz von Pfefferspray gegen sitzende Menschen
  • jw, 11.06.: »Polizeibeamte als Schläger in Uniform«
  • jw, 14.06.: »Ihr kennt das doch«

Generell